Die Hashrate gibt – vereinfacht gesagt – an, wie schnell in einem Krypto-Netzwerk neue Währung “geschürft” wird. Beim Mining (“Schürfen”) von Kryptowährungen müssen Computer komplexe Rechenaufgaben lösen. Die Hashrate drückt aus, wie viele solche Rechenoperationen ein Netzwerk in einer bestimmten Zeiteinheit ausführen kann.

Üblicherweise wird die Hashrate in der Einheit Hash pro Sekunde (H/s) bzw. Trillionen Hash pro Sekunde (TH/s) gemessen und angegeben. Im Bitcoin-Netzwerk betrug die Hashrate Ende März 2020 beispielsweise rund 75 TH/s. Das bedeutet, dass im Netzwerk insgesamt 75 Trillionen Berechnungen pro Sekunde durchgeführt wurden. Oft wird mit der Hashrate auch die Leistungsfähigkeit einzelner Computer oder einzelner Pools im Kryptowährungs-Netzwerk beziffert. Wenn professionelle Miner ihre Rechner zu Pools zusammenschließen, dann steigt die Leistungsfähigkeit und damit die Hashrate. Die Bitcoin-Entwickler haben jedoch festgelegt, dass bei einer zunehmenden Hashrate auch der Schwierigkeitsgrad der Rechenoperationen steigt. Das soll sicherstellen, dass die Mining-Geschwindigkeit in etwa konstant bleibt.